Wir bevorzugen Harthölzer mit dokumentierter Herkunft, vermeiden dicke Lackschichten und wählen Verbindungen, die sich lösen lassen. Fehlstellen füllen wir zurückhaltend, erhalten Werkzeugspuren, schützen mit Öl und Wachs. Bitte berichten Sie, wie Ihr Möbel auf Klima, Nutzung und saisonale Feuchte reagiert – das schärft Entscheidungen.
Messing, Stahl und Eisen altern würdevoll, wenn Korrosion begriffen statt bekämpft wird. Wir bürsten, ölen, wachsen, nieten statt kleben, verbinden alt und neu mit klar sichtbarer Linie. Teilen Sie Fotos von Kanten, Schrauben und Gravuren, damit wir Tragfähigkeit, Reparierbarkeit und Sicherheitsreserven realistisch einschätzen.
Polster, Vorhänge und Teppiche prüfen wir auf Faserart, Scheuerfestigkeit, Schadstoffe und historische Webtechniken. Bezüge werden abnehmbar konzipiert, Nahtbilder dokumentiert, Reinigungswege erklärt. Erzählen Sie von Flecken, Motten oder Sonnenlicht – aus Gebrauchsspuren formen wir eine neue, pflegeleichte Hülle, die Charakter bewahrt und Alltag souverän meistert.
Jeder Schritt folgt dem Prinzip der Rückbaubarkeit: lösbare Leime, mechanische Verbindungen, dokumentierte Schichten. So bleibt die Tür zur nächsten Reparatur offen. Wir erklären Alternativen, Risiken und Kosten transparent und laden Sie ein, Prioritäten zu gewichten, bevor der erste Span fällt.
Patina erzählt Wahrheit. Wir unterscheiden zwischen ehrlichen Gebrauchsspuren und zerstörerischen Schäden, behandeln letzteres konsequent, lassen ersteres leuchten. Retuschen bleiben kenntlich, Ergänzungen datiert. Schicken Sie Nahaufnahmen strittiger Stellen, damit wir gemeinsam festlegen, wo Reparatur endet und Erinnerung beginnen darf.
3D‑Scans, CNC‑Fräsen und parametrische Modelle helfen, fehlende Teile passgenau zu rekonstruieren, ohne die Handschrift zu glätten. Wir kombinieren digitale Genauigkeit mit handwerklichem Finish, damit Spuren bleiben. Berichten Sie, welche Toleranzen akzeptabel sind – Perfektion ist hier ein gestalteter, bewusster Kompromiss.